Das Fahnenmastfest am 1. Mai
Entstehung :
Zu meinem 30. Geburtstag bekam ich von meinen Freunden einen "handlichen" 6m - Fahnenmast aus Holz geschenkt. Eigentlich habe ich mir schon immer einen Mast in meinem Garten eingebildet, dachte aber nie daran, mir selber einen zuzulegen. Aber mein werter Kumpel Uli L. aus W. setzte diesen Traum in die Wirklichkeit um und organsierte, gemeinsam mit meinen anderen Freunden, solch ein Teil ! So war es am 17. November 1991 soweit, und das gute Stück wurde quer durchs Wohnzimmer in den Garten transportiert. Ich kann mich dabei noch sehr gut an Sibylles Gesicht erinnern, sie wußte gar nicht mehr, was sie sagen sollte !
Die langwierige Arbeit :
Doch nun begann die Arbeit erst, denn ein Naturholzfahnenmast ist optisch nicht gerade sehr reizvoll. Ich habe mir nun eingebildet, dass das gute Stück in den fränkischen Farben, also weiß und rot abwechselnd in Streifen, gestrichen werden sollte. Von der Idee völlig begeistert besorgte ich mir gleich roten und weißen Lack. Natürlich wollte ich erst den bevorstehenden Winter abwarten, denn bei der Kälte macht es nicht gerade viel Spaß, in der Garage, wo ich den Mast ablegte, zu lackieren. Los gings dann im März des folgenden Jahres. Die erste noch sehr einfache Arbeit war, den Mast einheitlich weiß zu streichen. Aber nun mußten ja irgendwie die roten Streifen drauf ! So klebte ich den Mast mit Krepppapier in Streifen ab und überstrich den freigelassenen Teil mit rotem Lack. Nach einigen Nachbesserungen war nun die Hauptarbeit getan. Auf die Spitze des Mastes montierte ich eine alte, schwarz angestrichene Blechdose, um das Holz vor Nässe zu schützen und der untere Teil (ein knapper Meter) wurde mit Teer dick eingepinselt, um das Holz vor Nässe und somit vor dem Verfaulen zu schützen.
Nun aber gings erst richtig los, denn es mußte ja ein Loch im Garten gegraben werden. Die ersten 50 cm gingen ja noch ganz problemlos, aber dann wurde es schwierig, denn der Durchmesser des Loches durfte ja auch nicht zu groß sein. Auf dem Bauch liegend schaffte ich es schließlich auf einen knappen Meter, und der mußte reichen. Ich setzte eine Metallhülse ein und schaufelte den Rest wieder mit Erde zu. Geschafft !!! Die "Roharbeiten" waren eeeendlich abgeschlossen !
Einweihung :
Am 1. Mai 1992 (Tag der Arbeit !) sollte es soweit sein ! Der Fahnenmast wurde aufgestellt ! Zur feierlichen "Eröffnung" wurden natürlich die Freunde, sowie die Eltern eingeladen. Ich bekam von meinen Freunden eine Frankenfahne, und wie es sich natürlich gehört, eine Clubfahne geschenkt ! Andi brachte aus Coburg Bratwürste mit und so stand einer tollen Fete nichts mehr im Wege !
Tradition :
Inzwischen ist der 1. Mai schon ein richtiger Event geworden. Man trifft sich alljährlich und jährlich werden es immer mehr Leute. Bis auf 2004 hat das Wetter auch immer bestens mitgespielt, eben das ominöse 13. Mal sollte es regnen und das nicht zu wenig. Die Organisation ist von Jahr zu Jahr immer perfekter und auch professioneller geworden. Inzwischen ist der 1. Mai auch bei der Brauerei Mönchshof ein fest im Kalender eingetragener Termin, und auch der Getränkevertrieb Ziegler liefert alljährlich pünktlich einen Tag vorher Bierbänke, Sonnenschirme und alle für ein kühles Bier nötigen Utensilien. Andi "importiert" aus Coburg frische Bratwürste und Herbert bringt frische Brötchen mit.
Seit 2005 nun, nachdem Herbert am Bahnhof nicht mehr tätig ist, sondern die "Baumwolle" in der Adlerstraße übernommen hat, mußten wir "notgedrungen" auf Tucherbier umsteigen. Allerdings stellt die Brauerei seit einigen Jahren das selbstkühlende Coolkeg-Faß her. Und das mit Hefeweizen gefüllt läßt sich durchaus auch trinken :-)
Bilder der einzelnen Jahre :
| 1992 | 1993 | 1994 | 1995 | 1996 | 1997 | 1998 | 1999 | 2000 | |
| 2001 | 2002 | 2003 | 2004 | 2005 | 2006 | 2007 | 2008 | 2009 | |
| 2010 | 2011 Mallorca | 2012 |
Unser Ausflug nach Pfronten im Oktober 2009
Am 1. Mai 2009 stand zur Debatte, ob man nicht einmal gemeinsam im Herbst für ein Wochenende zum Wandern in die Berge fahren sollte. Kaum war die Idee entstanden, schon ging es ins Detail und Steffi nahm die Sache in die Hand und organisierte Zimmer für das Wochenende 2.- 4. Oktober bei Herberts Freund Manfred in Pfronten. Wir waren im Berggasthof "Zum Franke" (www.zum-franke.de) untergebracht, den Manfred mit seiner Frau Petra führt. Bei traumhaftem Spätsommerwetter verbrachten wir zwei herrliche Tage und unternahmen am Samstag eine schöne Wanderung auf den Breitenberg.
var gaJsHost = (("https:" == document.location.protocol) ? "https://ssl." : "http://www."); document.write(unescape("%3Cscript src='" + gaJsHost + "google-analytics.com/ga.js' type='text/javascript'%3E%3C/script%3E"));